Es ist kaum moeglich allen zu danken, die es uns ermoeglicht haben in Muenchen nochmals zwei – wie ich meine – grossartige Auffuehrungen zu geben. Viele guten Geister im Hintergrund, unerwartete Hilfen, gute Fuegung und besonders die Schauspielerinnen und Schauspieler, die Saengerinnen und Saenger, sowie das Buehentechnikteam sie alle standen zusammen und gaben ihr Bestes.
Ich bin irgendwie stolz, dass es geklappt hat; ich denke so eine Aktion ist einmalig und auch nur aus der langen Geschichte des Entstehens des Stueckes zu sehen. So wurde an Musik und Text wohl schon ungefaehr ein Jahr gearbeitet und es stand immer die Idee eines Gastspieles im Raum. Und dass es dann ein Raum wurde, der ganz nah dem Raum ist in dem die Unrechtsjustiz des NS-Regimes die Beweggruende der Geschwister Scholl herausfinden wollte, hat mich besonders gefreut. (Der Justizpalast befindet sich eine hundert Meter weit entfernt Richtung Hauptbahnhof.)
Jede und jeder von den dabeigewesenen wird andere Erfahrungen gemacht haben, doch ich hoffe, dass es allen gelingt diese Erfahrungen gut nachklingen zu lassen.
Mache Kommentare hab ich schon bekommen und sie freuten mich: So der Kommentar der Frau von Franz Joseph Mueller – man merke, dass ihr alle ein Freundeskreis seid, dass ihr Spass daran habt etwas gemeinsam zu machen. Dies faende sie ganz beeindruckend.
Oder die Freude ueber den Martin, der unauffaellig aber total kompetent alle Klippen der (Licht-)Technik meisterte.
Mario, der sich freute mal einen „Ferrari“ zu haben, und die nicht einfache akustische Raumsituation besonders bei den Liedern toll in den Griff bekam.
Die Intensitaet des Spieles, das Dabei-Sein von den Personen auf der Buehne.
Kompromisse mussten gemacht werden, die schmerzlichsten wohl bei denen, die nicht mitfahren konnten. Doch das Zusammenstehen und der Rueckhalt durch die grosse Gemeinschaft, das hat mich beeindruckt. So will ich versuchen alle mit hineinzunehmen, wie es im Lied am Schluss wie in Bitten der Bergpredigt geschieht.
Mit allen die, …
Soviel fuer heute in einer immer noch ergriffenen Stimmung